• Initiative
  • gentechnikfreie Flur
  • Stromberg Bauschlotterplatte
  • Grüne Gentechnik

    Darunter versteht man das Einschleusen von artfremden Genen in Nutzpflanzen. So wird Pflanzen beispielsweise ein Gen eingepflanzt, welches sie resistent gegenüber bestimmten Spritzmitteln (z.B. Round up) macht, sie dauerhaft ein bestimmtes Insektizid selbst produzieren lässt oder ihnen neue artfremde Eigenschaften verleiht (z.B. Vitamin A-Reis, Stärkekartoffel). Im Gegensatz zur „Roten Gentechnik“, die im Labor experimentiert, verbreiten sich gentechnisch veränderte Pflanzen durch Kreuzung mit wilden artverwandten Gewächsen oder Kulturpflanzen und sind damit ein schwerer Eingriff in das gesamte Ökosystem und selbstverständlich auch in die menschliche Nahrungskette. Neben den „gewünschten“ Eigenschaften treten auf Grund komplexer Rückkopplungen oft nicht vorhersehbare, ungenügend erforschte Veränderungen mit entsprechenden Langzeitwirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen auf. .

    Die unkontrollierbare Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen macht eine Koexistenz zwischen Landwirten die GVO anbauen und denen die darauf verzichten wollen unmöglich. Mit der „schleichenden Vermischung“ schwindet auch die Entscheidungsautonomie der Verbraucher. Über 70% der Deutschen wollen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel. Wo sollen sie diese kaufen?